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Schleswig-Holstein

Digitalisierungspreise verliehen: Großes Engagement und Innovationsgeist

KIEL. Von der Landwirtschaft bis zur Medizin, von der Bildung bis zum Handwerksbetrieb: Die Digitalisierung durchzieht Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung gleichermaßen. Wie vielfältig die Einsatzgebiete sind, beweisen die zahlreichen Digitalisierunginitiativen in Schleswig-Holstein. Besonders herausragende Projekte wurden heute (am 23. September) mit dem Digitalisierungspreis 2026 ausgezeichnet.  Mit den Digitalisierungspreisen würdigt die Landesregierung seit neun Jahren das große Engagement und den Innovationsgeist von Unternehmen, Vereinen, Verbänden, Initiativen und Institutionen, die zur digitalen Transformation des Landes beitragen. Digitalisierungsminister Dirk Schrödter hat bei einer feierlichen Veranstaltung in Kiel sieben Projekte aus Schleswig-Holstein ausgezeichnet. Die Preise waren in diesem Jahr mit insgesamt 95.000 Euro dotiert.  Der 1. Platz und 25.000 Euro gingen an das Kieler Start-up Silolytics mit seinem KI-gestütztem System zum Silageman
25.09.2026
Stadt Quickborn

Hillwood: Stadt Quickborn nimmt Klage zurück; Baustopp bleibt

Quickborn. Die Stadt Quickborn hat die Untätigkeitsklage gegen den Kreis Segeberg im Verfahren um den US-Investor Hillwood zurückgenommen. Eigentlich war für den 30. September ein Gerichtsverfahren in Ellerau angesetzt, in dem über den Weiterbau des umstrittenen Logistikzentrums entschieden werden sollte. Der Gerichtstermin fällt nun aus. Der Grund für die Rücknahme der Klage ist, dass Hillwood am 21. August 2026 einen Teilverzicht hinsichtlich seines ursprünglichen Bauantrages erklärt hat. Der Investor hat sich zu einer Verkehrsentlastung von mehr als 50 Prozent bereit erklärt und will nicht mehr – wie ursprünglich beantragt – 1.600 Lkw, sondern nur noch 700 Lkw täglich über Quickborner und Ellerauer Straßen rollen lassen.  „Immer noch viel zu viele“, sagt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann, aber mit dem Teilverzicht hat sich die tatsächliche und rechtliche Ausgangslage verändert. Wenn man jetzt die Untätigkeitsklage weiterbetreiben würde, b
07.09.2026
Handelskammer Hamburg

Red Storm Business: Handelskammer Hamburg initiiert hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge

Cyberangriffe, Stromausfälle, Störungen kritischer Infrastruktur: Krisenszenarien, die lange als Ausnahme galten, gehören inzwischen zum Risikoumfeld vieler Unternehmen. Im Geschäftsalltag fehlt aber häufig die Zeit, die eigene Krisenfähigkeit zu überprüfen. Mit Red Storm Business initiiert die Handelskammer mit ihren Partnern erstmals einen hamburgweiten Aktionstag zur Krisenvorsorge. Am 24. September 2026 sind Unternehmen aller Größen und Branchen eingeladen, ein Krisenszenario im eigenen Betrieb durchzuspielen und ihre Handlungsfähigkeit auf den Prüfstand zu stellen. Ziel ist es, Unternehmen dabei zu unterstützen, vom abstrakten Bewusstsein für Risiken ins konkrete Handeln zu kommen. Die Aktion findet im Kontext der zivilmilitärischen Übung Red Storm Charlie (24. bis 26. September) statt, bei der das Hamburger Landeskommando der Bundeswehr die gemeinsame Reaktion von Mili
18.06.2026
Nordmetall

Frühjahrs-Konjunkturumfrage: „Reformen jetzt – sonst kein Ende der Krise in Sicht"

„Die Krise der Industrie in Deutschland geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht", resümiert NORDMETALL-Präsident Folkmar Ukena die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen keine Hoffnung aufkeimen." 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde. 41 Prozent der befragten Unternehmen sehen sich nicht mehr
18.06.2026
NORDMETALL

„Ohne Reformen ist die Zukunft der Industrie in Schleswig-Holstein nicht gesichert“

Hamburg/Schleswig-Holstein. „Die Krise der Industrie in Deutschland und auch in Schleswig-Holstein geht ins vierte Jahr, und ein Ende der Rezession ist leider immer noch nicht in Sicht“, resümiert NORDMETALL-Vize-Präsident Robert Focke die Ergebnisse der Frühjahrs-Konjunkturumfrage 2026 der norddeutschen Arbeitgeberverbände. „Weiter gestiegene Energie- und Materialpreise, steigende Arbeitskosten, die unvermindert schwierige Weltlage und die kaum verbesserten nationalen Rahmenbedingungen lassen wenig Hoffnung aufkeimen.“ 152 Mitgliedsbetriebe mit rund 106.400 Beschäftigten haben sich bis Ende April an der Umfrage von NORDMETALL, AGV NORD und den Arbeitgeberverbänden in Bremen, Oldenburg sowie Ostfriesland beteiligt. Die Kapazitätsauslastung von Maschinen und Anlagen der norddeutschen Metall- und Elektroindustrie sinkt danach auf einen Minimalwert von 81,4 Prozent, der nur während der Corona-Krise vor fünf Jahren und der Finanzkrise 2009/2010 noch unterboten wurde
15.06.2026