Artikel
NORDMETALL Verband der Metall- und Elektroindustrie e.V.
M+E-Betriebe kämpfen mehr denn je um Azubis
82 Prozent der norddeutschen Metall- und Elektro-Betriebe leiden unter zu geringen Bewerbungseingängen für ihre Ausbildungsplätze – fast doppelt so viele wie in der ersten Ausbildungsumfrage von NORDMETALL und AGV NORD aus dem Jahr 2016. Die Zahl der Jugendlichen, die ihren Ausbildungsplatz nicht antreten, liegt mit 18 Prozent im Jahr 2026 um sieben Prozent höher als in der letzten Umfrage 2023. Immerhin ist die Anzahl der ungeeigneten Bewerbungen mit nur noch 54 Prozent stark rückläufig (2023: 82 Prozent). Und nur noch sieben Prozent der Auszubildenden brechen ihre Ausbildung ab, im Jahr 2023 waren es noch 20 Prozent.
Das sind zentrale Ergebnisse der alle zwei Jahre von den Arbeitgeberverbänden NORDMETALL und AGV NORD erhobenen Ausbildungsumfrage. Von Dezember 2025 bis Januar 2026 haben sich 181 Unternehmen der Metall- und Elektroindustrie in Bremen, Hamburg, dem nordwestlichen Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein an der Umfrage beteiligt. Sie b
13.03.2026
Metropolregion
Bikesharing als Wirtschaftsfaktor: Vernetzung von Kommunen für effiziente und kostengünstige Mobilitätslösungen
Das Projekt „Bikesharing in der Metropolregion Hamburg“ fördert die regionsweite Entwicklung von nachhaltiger Mobilität im Alltag und im Tourismus. Durch die gezielte Vernetzung und Weiterentwicklung bestehender und neuer regionaler Fahrradverleihsysteme sollen Wege flexibler, klimafreundlicher und komfortabler gestaltet werden – insbesondere für die „letzte Meile“. Kommunen erhalten Hilfestellungen, die Mobilität für Einheimische, Pendelnde und Feriengäste als Ergänzung zum öffentlichen Nahverkehr nachhaltig zu verbessern.
Im Mittelpunkt steht die Entwicklung konkreter Arbeitshilfen für die Kommunen bei der Planung, der Ausschreibung und dem Betrieb kommunaler Bikesharing-Systeme. Ziel ist es, bestehende und zukünftige Angebote besser in der Region miteinander zu verknüpfen und die Einführung auf kommunaler sowie regionaler Ebene zu erleichtern. Die Ergebnisse sollen anderen Kommunen als Entscheidungshilfe dienen, ob und wie ein Bikesharing-System lokal ei
26.02.2026
IHK zu Lübeck
„Wetterrisiken für Unternehmen – Risiken erkennen, Schäden vermeiden, Zukunft sichern“
Lübeck. Klimaleitstelle Lübeck und Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck richten am 19. Februar 2026 das 7. Lübecker Extremwetterforum für Unternehmen aus
Die Auswirkungen des Klimawandels sind auch in unserer Region zunehmend spürbar: Starkregen, Hitzeperioden, Orkanböen und das Risiko von Ostseehochwassern nehmen zu und stellen nicht nur Privatpersonen, sondern auch Unternehmen vor große Herausforderungen. Um Unternehmen auf Risiken vorzubereiten und praxisnahe Lösungen anzubieten, lädt die Klimaleitstelle Lübeck gemeinsam mit der Industrie- und Handelskammer (IHK) zu Lübeck am 19. Februar 2026 von 16.00 bis 19.30 Uhr zum 7. Lübecker Extremwetterforum in den Räumlichkeiten der IHK zu Lübeck, Fackenburger Allee 2, 23554 Lübeck, ein.
Unter dem Titel „Wetterrisiken für Unternehmen – Risiken erkennen, Schäden vermeiden, Zukunft sichern“ werden Unternehmen über die zunehmenden Extremwetterereignisse informiert und erhalten wertvolle Impulse, wie s
17.02.2026
WEP
Gemeinsam sichtbar: Unternehmen gestalten den Wirtschaftsstandort aktiv mit
Kreis Pinneberg. Am 12. Juni 2024 fiel der Startschuss für die neue Standortkommunikation Kreis Pinneberg Wirtschaft. Ziel der Kampagne ist es, die Stärken des Wirtschaftsstandorts klar, selbstbewusst und gemeinsam mit den Unternehmen vor Ort nach außen zu tragen. Rund eineinhalb Jahre später zeigt sich: Der eingeschlagene Weg wirkt.
Seit dem Kampagnenstart ist die Standortkommunikation kontinuierlich ausgebaut worden. Herzstück ist die neue Website mit integriertem Content Hub, der Unternehmen, Kommunen und weiteren Akteuren hochwertige Texte, Bilder, Videos und Social-Media-Bausteine zur Verfügung stellt. So wird Standortkommunikation zur Gemeinschaftsaufgabe – einfach nutzbar und mit klarer Wiedererkennbarkeit. Bereits knapp 230 Mitmacherinnen und Mitmacher – darunter Unternehmen unterschiedlichster Branchen und Größen – beteiligen sich aktiv an der Kampagne, etwa als Content-Partner, Co-Autoren oder im Rahmen von Unternehmensbesuchen.
Im Mittelpunkt der Komm
23.01.2026
Green Industry und Circular Economy
Neue Initiative fördert Hamburger Unternehmen und Kooperationen mit bis zu einer Million Euro
Hamburg. Förderung für zirkuläre Verfahren und Produkte: Die Umweltbehörde Hamburg (BUKEA) und die Hamburgische Investitions- und Förderbank (IFB Hamburg) rufen Unternehmen und Forschungseinrichtungen am Standort Hamburg zur Teilnahme an der neuen Förderinitiative „Green Industry & Circular Economy Hamburg“ auf. Ziel ist es, die Wettbewerbsfähigkeit und Nachhaltigkeit der Hamburger Industrie und des Mittelstands durch innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu stärken. Einreichungen sind ab sofort und bis April möglich.
Interessierte Unternehmen können sich im Rahmen eines Fördermittelfrühstücks am 24. Februar 2026 von bereits geförderten Hamburger Unternehmen und der IFB Hamburg beraten lassen. Informationen und die Möglichkeit zur Anmeldung finden Sie hier.
Katharina Fegebank, Senatorin für Umwelt, Klima, Energie und Agrarwirtschaft: „Klimaschutz und Res
22.01.2026
Agentur für Arbeit
Beschäftigung schwerbehinderter Menschen bis 31. März 2026 der Arbeitsagentur melden
Betriebe mit durchschnittlich 20 Arbeitsplätzen oder mehr haben die Pflicht, auf mindestens fünf Prozent der Arbeitsplätze schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Für kleinere Betriebe bestehen Sonderregelungen. Die Anzeige mit den Beschäftigungsdaten aus 2025 muss bei der zuständigen Agentur für Arbeit bis zum 31. März 2026 eingegangen sein. Die Frist kann nicht verlängert werden. Am schnellsten und einfachsten geht der Versand der Anzeige auf elektronischem Wege.
Kostenlose Software unterstützt Arbeitgeber bei elektronischer Anzeige. Für die Erstellung und den Versand der Anzeige steht Arbeitgebern die kostenfreie Software IW-Elan auf www.iw-elan.de unter der Rubrik „Software“ zur Verfügung.
Kommen Arbeitgeber ihrer Beschäftigungspflicht nicht nach, ist eine Ausgleichsabgabe an das örtliche Integrations- bzw. Inklusionsamt zu leisten. Ob und in welcher Höhe eine Zahlungspflicht besteht, lässt sich mit IW-Ela
09.01.2026
Norderstedt
After Work Sky Bar im Airport Plaza Hamburg: Donnerstags entspannt in den Feierabend starten
09.01.2026
WEP
Halstenbek mit Best-Practice-Beispiel moderner Gewerbeflächenentwicklung
Kreis Pinneberg.Für Wirtschaftsförderer und verantwortliche Verwaltungsmitarbeiter der Städte und Gemeinden dürfte der 4. Dezember ein interessanter Tag gewesen sein. Die WEP und die IB.SH (Investitionsbank Schleswig-Holstein) hatten von 10 bis 11.30 Uhr in die Räume der WEP zu einer Informationsveranstaltung über eine noch relativ neue und unbekannte Fördermöglichkeit eingeladen: den Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH.
Mit Hilfe der Förderung aus dem Gewerbeflächenentwicklungsfonds.SH können Kommunen, kommunale Zweckverbände sowie insolvenzunfähige Anstalten des öffentlichen Rechts Flächen für gewerbliche oder industrielle Nutzung entwickeln. Die Förderrichtlinie gilt seit 1. November 2024 und bietet Kommunen eine umfassende Unterstützung bei der Planung und Umsetzung solcher Projekte. Im ersten Schritt wird die Erstellung einer Potenzialanalyse bezuschusst. Fällt die Analyse positiv aus, können die Kommunen im zweiten Schritt eine geförderte Darlehensfina
19.12.2025