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Stadt Quickborn
Hillwood-Ansiedlung in Ellerau: US-Unternehmen verklagt Stadt Quickborn und Kreis Segeberg
10.09.2026
Stadt Quickborn
Hillwood: Stadt Quickborn nimmt Klage zurück; Baustopp bleibt
Quickborn. Die Stadt Quickborn hat die Untätigkeitsklage gegen den Kreis Segeberg im Verfahren um den US-Investor Hillwood zurückgenommen. Eigentlich war für den 30. September ein Gerichtsverfahren in Ellerau angesetzt, in dem über den Weiterbau des umstrittenen Logistikzentrums entschieden werden sollte. Der Gerichtstermin fällt nun aus.
Der Grund für die Rücknahme der Klage ist, dass Hillwood am 21. August 2026 einen Teilverzicht hinsichtlich seines ursprünglichen Bauantrages erklärt hat. Der Investor hat sich zu einer Verkehrsentlastung von mehr als 50 Prozent bereit erklärt und will nicht mehr – wie ursprünglich beantragt – 1.600 Lkw, sondern nur noch 700 Lkw täglich über Quickborner und Ellerauer Straßen rollen lassen.
„Immer noch viel zu viele“, sagt Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann, aber mit dem Teilverzicht hat sich die tatsächliche und rechtliche Ausgangslage verändert. Wenn man jetzt die Untätigkeitsklage weiterbetreiben würde, b
07.09.2026
HAW Hamburg
Neues Forschungsgebäude für die Energiewende: Erweiterung am Energie-Campus der HAW Hamburg
Hamburg. Ein starkes Signal für die Zukunft der Energieforschung: Die Behörde für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung (BWFG) plant ein neues Forschungsgebäude für das Competence Center für Erneuerbare Energien und EnergieEffizienz (CC4E) der HAW Hamburg und das Fraunhofer-Institut für Windenergiesysteme IWES zu errichten. Damit entsteht ein Ort, an dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gemeinsam mit Unternehmenspartnern innovative Technologien für die Energiewende entwickeln, testen und für die Öffentlichkeit erlebbar machen.
Das Vorhaben wurde bereits im Oktober 2025 von der Bürgerschaft beschlossen mit dem Ziel, die Innovationskraft des Standorts zu stärken und Raum für Labore, Büros sowie die Präsentation zukunftsweisender Technologien zu schaffen. Die Baugenehmigung wurde noch im Dezember 2025 erteilt, Baustart wird im Frühjahr 2026 sein, das Gebäude soll 2028 in Betrieb genommen werden. Die Projektkosten belaufen sich auf rund 20 Millionen Eur
29.01.2026
WEP
Elmshorn zeigt erfolgreiche Revitalisierung von Gewerbeflächen
Elmshorn. Angesichts zunehmend knapper Gewerbeflächen gewinnt die Revitalisierung von Industriestandorten für Städte und Gemeinden immer mehr an Bedeutung. Die Stadt Elmshorn liefert gemeinsam mit der BREMER Projektentwicklung GmbH und der Hagedorn Revital GmbH ein gelungenes Best-Practice-Beispiel: Aus dem ehemaligen 40.800 Quadratmeter großen Areal der Firma döllinghareico am Fuchsberger Damm im Norden der Stadt ist der moderne „Gewerbepark B HUB" entstanden.
Wie die WEP hat in einem Interview mit Angelika von Bargen, Wirtschaftsförderin bei der Stadt Elmshorn, und Lisa Popp, verantwortliche Projektentwicklerin bei BREMER, über das Revitalisierungsprojekt gesprochen.
Das Projekt überzeugt durch seine bemerkenswert kurze Realisierungszeit. Nach dem Erwerb des Grundstücks von der Tönnies Gruppe im Januar 2023 erfolgte die Baugenehmigung bereits im Dezember 2023. Die Abbrucharbeiten starteten im Juli 2023, der Hochbau im Juni 2024. Bereits im März 2025 k
29.01.2026
BFW Landesverband Nord
"Noch immer zu wenig Baugenehmigungen in Hamburg"
Hamburg. 6.734 neue Wohnungen wurden 2025 in Hamburg genehmigt. Das berichtet die Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen. „Zu wenig“, sagt der BFW Landesverband Nord. Insbesondere der Bau von frei finanzierten Mietwohnungen und Eigentumswohnungen bleibe auf der Strecke.
Der BFW Landesverband Nord repräsentiert die mittelständische private Immobilienwirtschaft in Norddeutschland. „6.734 Wohnungen – das sind gerade einmal 24 mehr als im Vorjahr. Damit können wir nicht zufrieden sein, denn diese Größenordnung reicht nicht aus, um den Wohnungsmarkt zu entlasten“, erklärt Kay Brahmst, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord.
„Die Förderkulisse in Hamburg ist gut und setzt Anreize für den geförderten Wohnungsbau. Aber der Bau von frei finanzierten Mietwohnungen sowie Eigentumswohnungen ist weiterhin sehr schwierig. Viele Projekte befinden sich aufgrund der hohen Baukosten noch immer in der Warteschleife“, sagt Kay Brahmst. „Wenn wir heut
22.01.2026
Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
Das Bauen in Hamburg wird ab 2026 einfacher
Hamburg hat seine Landesbauordnung deutlich entschlackt: Mit Inkrafttreten der Neufassung der Hamburgischen Bauordnung können ab dem 1. Januar 2026 Baugenehmigungen beispielswiese schneller erteilt werden, zudem reicht für bestimmte Gebäude lediglich eine sogenannte Genehmigungsfreistellung. Auch Umbauten im Bestand und Dachaufstockungen sind für Bauherrinnen und Bauherren von nun an deutlich einfacher umzusetzen. Außerdem können Bauanträge über den neuen, länderübergreifenden Onlinedienst „Digitale Baugenehmigung“ eingereicht werden.
Karen Pein, Senatorin für Stadtentwicklung und Wohnen: „2026 wird das Bauen in Hamburg schneller, einfacher und günstiger. Die neue Hamburgische Bauordnung erleichtert das Bauen im Bestand und vereinfacht Aufstockungen und Umnutzungen, gleichzeitig stellen wir kleinere Wohngebäude ab 2026 genehmigungsfrei – ebenso wie Wärmepumpen, Ladestationen für E-Autos und Balkonkraftwerke. Die Genehmigungsverfahren werden besch
07.01.2026
Behörde für Finanzen und Bezirke
Hamburg auch 2024 mit positiver Flächenbilanz
Der zur Finanzbehörde gehörende Landesbetrieb Immobilienmanagement und Grundvermögen (LIG) hat seine Bilanz für das letzte Jahr vorgelegt: Auch im Jahr 2024 wurde in Hamburg das Ziel einer positiven Flächenbilanz erreicht; der LIG kaufte erfolgreich mehr Flächen für die Stadt an, als er verkaufte.
Im Jahr 2024 wurden insgesamt 67,5 ha durch Ankäufe und Ausübung von Vorkaufsrechten (VKR) erworben, davon 18,9 ha für das durch den LIG verwaltete sog. Allgemeine Grundvermögen (AGV) und 48,6 ha im Dienstleistungsgeschäft für die Flächenbedarfe anderer Behörden. Die angekauften Flächen (freihändige Ankäufe und Vorkaufsrechte) haben ein Gesamtvolumen von rund 298,4 Mio. Euro (Beurkundungsdatum 2024). Hiervon entfallen etwa 206,9 Mio. Euro auf AGV-Flächen, die übrigen 91,5 Mio. Euro auf Flächen anderer Behörden. Verkauft wurden insgesamt Flächen im Umfang von 18,6 ha. Aus den Flächenverkäufen (in und um Hamburg) wurden insgesamt 39 Mio. Euro eingenommen. Außerd
28.10.2025
BFW Landesverband Nord e.V.
Baugenehmigungszahlen für Hamburg: „Kein Grund zum Jubeln“
Hamburg. Im ersten Halbjahr 2025 wurde in Hamburg der Bau von 2.624 Wohnungen genehmigt. Das geht aus den Zahlen des Statistikamts Nord hervor. Das ist zwar mehr als im Vorjahr – aber immer noch viel zu wenig, sagt der BFW Landesverband Nord.
„Es ist schön, dass es einen Aufwärtstrend bei den Baugenehmigungen gibt. Aber ein Grund zum Jubeln sind die neuen Zahlen nicht. Schließlich liegen sie weit unter dem, was sich das Bündnis für das Wohnen einmal vorgenommen hat. Dessen Ziel waren 10.000 neue Wohnungen pro Jahr“, erklärt Kay Brahmst, der Vorstandsvorsitzende des BFW Landesverbands Nord. Der Verband vertritt die mittelständische private Immobilienwirtschaft in Norddeutschland.
Die meisten Baugenehmigungen erhielten laut der Immobilien Zeitung mit gut 54 Prozent die privaten Unternehmen. Es folgen öffentliche Bauherren wie die SAGA und „Fördern & Wohnen“ mit 26 Prozent sowie private Haushalte mit 18 Prozent. „Die private Wohnungswirtschaft stemmt wei
27.08.2025